Multiple Sklerose und Arbeit – wie geht das?
Infonachmittag für berufstätige MS-Betroffene
Am Freitag, den 16. Mai, lädt die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., zum Infonachmittag „Multiple Sklerose und Arbeit – wie geht das?“ ein. Beginn ist 14 Uhr in der Gemeinsamen Servicestelle für Rehabilitation/DRV, Kaiserring 3, Villingen-Schwenningen.
Multiple-Sklerose-Erkrankte sind oft stärker gefordert als gesunde Berufstätige. Sie müssen sich nicht nur den Herausforderungen des Berufs stellen, sondern auch den Auswirkungen ihrer chronischen Erkrankung. Es treten Fragen auf wie „Gibt es eine Mitteilungspflicht bei MS? Was kann der Begriff „berufliche Teilhabeleistung“ für mich bedeuten? Was tun bei chronischer Erschöpfung?“.
An diesem Infonachmittag stehen die individuellen Fragen der Teilnehmer im Vordergrund. Verschiedene Experten geben Antworten: Privatdozent Dr. med. Oliver Neuhaus, Chefarzt der Neurologie in den Kliniken Landkreis Sigmaringen und Ärztlicher Beirat der AMSEL, Jürgen Heller, Dipl. Sozialarbeiter beim AMSEL-Landesverband, Selina Guhl, Gastgeberin, Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation Villingen, Ursula Rathke, Sachbearbeitung, KVJSIntegrationsamt Freiburg und ein Mitarbeiter vom Integrationsfachdienst Schwarzwald-Baar-Heuberg.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die AMSELMitgliedschaft ist für die Teilnahme an dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Anmeldung bis 10.05. beim AMSEL-Landesverband unter Tel. 0711/69786-0 oder bei stephanie.meyer@amsel-dmsg.de erforderlich.
Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen wahllos und an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile gut behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus.
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- [PDF] Pressemitteilung: Multiple Sklerose und Arbeit - wie geht das?
