Konstruktiver Dialog? Ja Bitte!

Pressemeldung der Firma Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) begrüßt die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) auf der heutigen Fachtagung „Drei Jahre frühe Nutzenbewertung – Erfahrungen, Standortbestimmung – Weiterentwicklung“ unterstrichene Bereitschaft zum konstruktiven Dialog im Kontext des AMNOG. „Wir sind dazu gerne bereit“, so Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI. „Wir sehen auch für die Zukunft Bedarf für den konstruktiv-kritischen Dialog und zum regelmäßigen Austausch“, sagt Dr. Gerbsch.

Das AMNOG und die Umsetzung der frühen Nutzenbewertung bieten hierfür vielfältige Ansätze. So müssten für Arzneimittel für besondere Therapiesituationen wie Orphan Drugs oder Kinderarzneimittel geeignetere Bewertungsmaßstäbe entwickelt werden, die den Besonderheiten dieser Arzneimittel, wie z. B. kleine Patientengruppen, gerecht werden. Gleiches gilt für die Preisbildungskritierien von Arzneimitteln, die unter den Bewertungsbedingungen des AMNOG keinen Zusatznutzen zeigen konnten, diesen aber bei anderer Bewertungsmethodik durchaus belegen könnten. So sollten die Bewertungsergebnisse anderer europäischer Nutzen-Bewertungsinstitutionen über die Berücksichtigung der sich daraus ergebenen Preisfestlegungen in anderen europäischen Ländern in die hiesigen Preisverhandlungen eingehen.

Die heutige Veranstaltung könnte ein wichtiger Schritt zum Ausbau des Dialoges sein. Der BPI begrüßt nachdrücklich die Einbindung des breiten Spektrums der an den Verfahren beteiligten Institutionen und Interessenvertreter – von den Zulassungsbehörden, über die im G-BA vertretenen Institutionen bis hin zu betroffenen Unternehmen und den medizinischen Fachgesellschaften. Darüber hinaus regt der Verband einen regelmäßigen Austausch mit dem G-BA auf Arbeitsebene zu pragmatischen Fragen der Verfahrensverbesserung an.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.
Friedrichstraße 148
10117 Berlin
Telefon: +49 (30) 27909-0
Telefax: +49 (30) 27909-361
http://www.bpi.de

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 240 Unternehmen mit ca. 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen


Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Comments are closed.