Sport macht dem Zucker Beine

Anlässlich des Welt-Diabetestags am 14. November erklärt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK, wie wichtig Bewegung für Diabetiker ist

Pressemeldung der Firma SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse)

Sport ist nicht nur für Kondition und Muskeln gut, er kann auch helfen, den Blutzuckerspiegel langfristig zu senken. Vor allem bei Typ-2-Diabetes ist re-gelmäßige Bewegung wichtig: Sie verbessert die Insulinempfindlichkeit, baut Überge-wicht ab und wirkt Bluthochdruck entgegen. Aber auch wer nicht zuckerkrank ist, jedoch zu einer Risikogruppe gehört (etwa auf Grund von starkem Übergewicht), kann sich mit Bewegung vor einer Diabeteserkrankung schützen. Dafür reicht schon eine Stunde Spa-zierengehen täglich.

Warum Diabetiker von Sport profitieren

Muskeln, die beansprucht werden, brauchen Glukose, die sie aus den in den Zellen lagernden Zucker- und Stärkedepots beziehen. Sind diese leer, wird Nachschub aus dem Blut geholt. Das führt wiederum dazu, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Diabetiker, die den Zuckergehalt in ih-rem Blut langfristig senken möchten, sollten also auf viel Bewegung setzen.

Auf die Plätze … fertig?

Grundsätzlich sollte jeder seinen Arzt konsultieren, bevor er ins Training einsteigt – unabhängig davon, welche Sportart er betreiben möchte. Hat der Arzt des Vertrauens keine Bedenken, soll-te der Trainingseinstieg langsam gestaltet werden. „Zu Beginn ist es völlig ausreichend, sich täglich etwa 30 Minuten bewusst zu bewegen. Da reicht ein Spaziergang“, erklärt Jonas Nienaber, Sportwissenschaftler bei der SBK. „Bringt einen das nicht mehr aus der Puste, kann man sich langsam steigern und zu anderen Sportarten übergehen. Idealerweise treibt man nach der Einstiegsphase dann drei bis vier Mal pro Woche für je 30 bis 60 Minuten Sport“, ergänzt der Experte.

Den Blutzuckerspiegel im Blick behalten

Vor jeder Trainingseinheit sollten Diabetiker ihren Blutzucker messen. Typ-1-Diabetikern ist zu empfehlen, bei einer Überzuckerung zusätzlich auch ihren Urin zu prüfen. Wenn dieser Azeton enthält, muss der Sport leider ausfallen, um keine lebensgefährliche Übersäuerung des Blutes zu riskieren. Bei einer Unterzuckerung wiederum – unabhängig davon, ob es sich um Typ-1- oder Typ-2-Diabetes handelt – sollte Insulin gespritzt und gewartet werden, bis sich der Blutzu-ckerspiegel normalisiert hat.

Um eine Unterzuckerung während des Trainings zu verhindern, muss der Zuckerhaushalt an-gepasst werden: Entweder durch die geringere Einnahme von Medikamenten oder Insulin vor dem Sport oder durch den Verzehr zusätzlicher Kohlenhydrate, die der Körper in Zucker um-wandeln kann. Als Faustregel gilt, dass jede halbe Stunde Bewegung in etwa einer Berech-nungseinheit oder Kohlenhydrateinheit (KE) entspricht. Wer also zum Beispiel 30 Minuten Rad fahren möchte, sollte eine KE mehr zu sich nehmen.

Die richte Ausstattung nicht vergessen

Wenn Zuckerkranke sich Blasen laufen, merken sie das oft nicht, da der hohe Blutzuckergehalt den Nerven schadet – und das macht sich zuerst an den Nerven im Fuß bemerkbar. Wenn der Langzeitblutzuckerwert sehr hoch ist, heilen Wunden wie Blasen langsamer. „Vor allem für Diabetiker sind daher Sportschuhe wichtig, durch die keine Druckstellen entstehen“, erklärt Experte Nienaber. Da die Füße beim Training stärker als im Alltag belastet werden, können sie zudem anschwellen. Abhilfe schaffen spezielle Sportschuhe, bei deren Auswahl ein Fachmann helfen kann.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse)
Heimeranstraße 31
80339 München
Telefon: +49 (89) 62700-0
Telefax: +49 (89) 62700-465
http://www.sbk.org

Ansprechpartner:
Susanne Gläser
Pressesprecherin
+49 (89) 62700-710

Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK ist Deutschlands größte Betriebskrankenkasse. Die geöffnete, bundesweit tätige gesetzliche Krankenkasse versichert mehr als 1 Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland - mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in über 100 Geschäftsstellen. Seit über 100 Jahren steht für die SBK der Mensch immer im Mittelpunkt. Sie unterstützt heute ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. So hat die SBK 2014 den Deutschen Servicepreis erhalten und wurde 2013 zum zweiten Mal in Folge "Deutschlands beliebteste gesetzliche Krankenkasse". Beim Kundenmonitor Deutschland belegte die SBK 2013 zum siebten Mal in Folge Platz 1 bei der Kundenzufriedenheit. 2014 platzierte sich die SBK im Wettbewerb "Deutschlands beste Arbeitgeber" ebenfalls zum siebten Mal in Folge unter den besten 100 Unternehmen.


Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Comments are closed.