Pollenkalender adé?

PhytoDoc setzt bei Allergien auf Prophylaxe und Aufklärung

Pressemeldung der Firma PhytoDoc Ltd.

Langsam sollte sich der Winter verabschieden. Mit ihm kommt die jährliche Frage für Allergiker: Was blüht zuerst, was blüht zu welcher Zeit? PhytoDoc, das Portal für Gesundheit, Naturheilkunde und Heilpflanzen, untersucht das Thema Allergien mit dem Blick auf Prävention statt chemischer Keule und geht der Frage nach, ob der Pollenkalender noch zeitgemäß ist.

Naturheilkundliche Therapien und Phytotherapie

Zu den naturheilkundlichen Therapien zählen unter anderem die Reiztherapien wie die Eigenbluttherapie oder Akupunktur. Sie werden sowohl vorbeugend als auch bei bereits vorliegenden Beschwerden eingesetzt. Auch zahlreiche phytotherapeutische oder homöopathische Präparate stehen zur Verfügung. So kann unter anderem bei Heuschnupfen der Extrakt der Tragantwurzel (Astragalus membranaceus) genutzt werden. Dieser sollte im Idealfall bereits vier Wochen vor der zu erwartenden Pollenbelastung eingenommen werden. Auch homöopathische Mittel können helfen. Es gibt verschiedene zugelassene homöopathische Komplexmittel, die mehrere Einzelmittel niedrigerer Potenzen enthalten: vom Nasenspray über Augentropfen bis zur Tablette. Ziel dieser Komplexmittel: ist es, die aufwändige Auswahl des geeigneten Einzelmittels zu umgehen. Die Auswahl eines solchen Einzelmittels fällt nämlich weniger unter die Selbstmedikation und sollte einem auf diesem Gebiet erfahrenen Arzt bzw. Heilpraktiker überlassen werden.

Fazit: Es geht nicht nur um Lindern der allergischen Symptome. Es geht darum einen „Etagenwechsel“ zu vermeiden. Das heißt das Übergreifen der allergischen Belastung von den oberen Atemwegen (Nase, Rachen etc.) auf die unteren (Bronchien, Lunge).

Kommt der Pollenkalender aus der Mode?

Eines wird ebenfalls deutlich: Während sich Pollenallergiker in früheren Jahren relativ gut auf saisonale Spitzen einstellen konnten, gerät das bewährte Modell des Pollenflugkalenders zunehmend aus den Fugen. Warum? Zum einen gibt es starke Temperatur-Schwankungen wie zum Beispiel im Winter, an denen das Thermometer auf nahezu 15 °C kletterte. Das kann schon Anlass genug für zahlreiche Pollen sein, ihren „Winterschlaf“ vorübergehend zu unterbrechen. Zum anderen kommen neue Pollen hinzu, die noch in keinem Kalender verzeichnet sind. Besonders verzwickt ist außerdem, dass zahlreiche Allergiker nicht nur auf bestimmte Pollen reagieren, sondern auch auf Lebensmittel, die mit diesen Pollen in einem allergischen Kontext stehen. Ist dass der Fall, spricht man von einer Kreuzallergie.

Naturheilkundliche Therapieverfahren setzen deshalb meist darauf, nicht den einzelnen Pollen auszuweichen, sondern stattdessen das Immunsystem dahingehend zu beeinflussen, dass es „toleranter“ wird.

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