Das Babybein
Der kleine Ben hat ein stark verkürztes Bein. Die Deutsche Lebensbrücke hilft.
Als Ben im Oktober 2010 zur Welt kam, waren seine Eltern überglücklich- endlich hielten sie ihr Wunschkind in den Armen: ein süßes, aufgewecktes Baby mit strohblonden Haaren. Kurz nach der Geburt kam dann der Schock: Die Ärzte diagnostizierten einen sogenannten proximalen Femurdefekt. Petra Windisch de Lates, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke: „Bei dieser Verkürzung des Oberschenkelknochens ist ein Bein viel kürzer als das andere. Zudem sind Hüftkopf, Schenkelhals und Oberschenkelknochen nicht miteinander verbunden. Der Wadenbeinknochen fehlt gänzlich, der Fuß ist zur Seite abgeknickt und das Knie verdreht.“ Damals betrug der Längenunterschied zwischen beiden Beinen 7 cm, heute sind es bereits 27 cm. Ben nennt deshalb heute das kürzere Bein sein „Babybein“.
5 erfolglose Operationen
Bens Eltern waren bestürzt. Zu groß war ihre Sorge, ob Ben jemals ein normales Leben würde führen können. Und es begann ein Klinik- und OP-Marathon, immer auf der Suche nach der Lösung, die dem kleinen Jungen helfen würde. Nach fünf erfolglosen Operationen, viel Leid und noch mehr Tränen wurde den Eltern bewusst: Die deutschen Ärzte konnten Ben leider nicht helfen. Petra Windisch de Lates: „Die Rettung kam schließlich aus den USA: einer der bekanntesten Kinderorthopädischen Chirurgen war bereit, Ben zu operieren. Er hat sich auf schwierige Fälle wie Bens spezialisert und eigene Geräte und OP-Methoden für die Verlängerung von verkürzten Gliedmaßen entwickelt. Er hat schon einige unserer „Besonderen Kinder“ erfolgreich operiert.“
Mit 15 auf zwei Beinen stehen!
Inzwischen zeigt die Behandlung bereits Erfolge: Bens X-Bein ist gerade, er hat mehr Bewegungsfreiheit und sein Unterschenkel beginnt eine kleine Wade aufzubauen. Auf den Röntgenbildern ist auch erkennbar: Der gerichtete Knorpel fängt an, knöchern zu werden.Der Spezialist wird es Ben ermöglichen, mit 15 Jahren auf seinen eigenen, gleichmäßig langen und gesunden Beinen zu stehen. Petra Windisch de Lates: Die Deutsche Lebensbrücke hat bereits 40 Tausend Euro für Ben gesammelt. Es sind noch einige OPs nötig, bis das große Ziel erreicht ist. Aber Ben und seine Eltern sind voller Zuversicht!“
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