Bluthochdruck bei Diabetes: rechtzeitig erkennen und behandeln
Jeder zweite Diabetiker leidet an arterieller Hypertonie
Der Bluthochdruck ist eine sehr häufige Krankheit, die trotz ihrer Risiken unterschätzt und viel zu wenig beachtet wird. Mit dem Lebensalter steigt die Zahl der von Hypertonie betroffenen Menschen. Für Diabetiker ist die statistische Häufigkeit viel höher: Jeder zweite hat eine Hypertonie. Diese wird „bei Diabetikern viel zu oft nicht rechtzeitig erkannt, richtig eingeschätzt und konsequent behandelt“ warnt Prof. Dr. Rüdiger Petzoldt in der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals.
Mit der häufigen Kombination von Bluthochdruck und (Typ-2-)Diabetes haben die Betroffenen ein doppeltes Risiko: Diabetes und auch Hypertonie gelten als gefährliche Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Darum werden sie auch als „bad companions“ (üble Genossen) oder als stille Killer bezeichnet. Wenn auch nur eine der Erkrankungen bekannt ist, sollte man immer auch nach der anderen fahnden.
Wurde eine arterielle Hypertonie festgestellt gibt es klare Empfehlungen für eine blutdrucksenkende Therapie, insbesondere bei Typ-2-Diabetes. Zunächst sollten die Patienten ihr Gewicht reduzieren und weniger Kochsalz zu sich nehmen. Der Zielblutdruck liegt bei 130-140/80-85 mm Hg. Zum Erreichen dieser Werte ist oft die Kombination von zwei oder mehr blutdrucksenkender Mittel erforderlich. Durch Lebensstiländerungen und die Einnahme der Medikamente können bei über 90 Prozent aller Patienten mit Hypertonie normale Blutdruckwerte erreicht werden. Eine erfolgreiche Therapie senkt das Risiko für Komplikationen und Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schützt die Arterien der Beine und Augen und kann das Fortschreiten einer diabetischen Nephropathie verhindern.
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